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Beteiligungskultur in der integrierten Stadtentwicklung

Arbeitspapier der Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligung des Deutschen Städtetages

2013 | | Deutscher Städtetag

Beteiligungskultur in der integrierten Stadtentwicklung

Beschreibung:

Das vorliegende Arbeitspapier des Städtetagesbeschäftigt sich nicht vorrangig mit einzelnen Methoden und Instrumenten der Bürgerbeteiligung. Hierzu gibt es zahllose, z. T. im Literaturverzeichnis dokumentierte Veröffentlichungen. Auch die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (Projektaufruf "Bürgerbeteiligung", "Bürgerstiftungspreis") eingereichten und prämierten Projekte vermitteln einen aktuellen Querschnitt innovativer und modellhafter Verfahren.
Dieses Positionspapier konzentriert sich im Wesentlichen auf die Rahmenbedingungen und Chancen der Weiterentwicklung einer umfassenden kommunalen Beteiligungskultur jenseits einzelner Modellprojekte. Es folgt den Leitgedanken:

  • Partizipation als zentrales Element kommunaler Demokratie und integrierter Stadtentwicklung.
  • Weiterentwicklung der kommunalen Beteiligungskultur zur Legitimation und breiten Akzeptanz von Planungen und Entscheidungen.
  • Aktivierung aller gesellschaftlichen Gruppen, Chancengleichheit bei der Beteiligung.
  • Qualitätsstandards für Beteiligungsprozesse.

"Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Stadtentwicklung in unterschiedlichen Formen gehört längst zur selbstverständlichen kommunalen Praxis. Dies gilt sowohl für informelle Konzepte und Planungen als auch für die gesetzlich geregelten Verfahren z. B. bei der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen (Bauleitplanung) und bei Fachplanungen. Vor allem im Rahmen der Stadtsanierung oder beim Stadtumbau sowie bei der Erarbeitung von Integrierten Stadt(teil)entwicklungskonzepten wurden vielfältige positive Erfahrungen mit aktivierenden Beteiligungsverfahren und innovativen Methoden gemacht. Dabei mangelt es offenbar nicht an geeigneten Beteiligungsinstrumenten, sondern in vielen Fällen eher an der Verständigung über verbindliche Spielregeln und Qualitätsstandards also an einer übergreifenden Beteiligungskultur."


Kategorie:
Region:
Seiten:

31

Quelle:

http://www.staedtetag.de/imperia/md/content/dst/veroeffentlichungen/mat/mat_beteiligungskultur_2013_web.pdf

Sprache:

Deutsch

Copyright:

Deutscher Städtetag

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