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Sharing Economy: Potential im öffentlichen Sektor

Berichte des NEGZ, Nr. 5

2019 | D. Balta, S. Hofmann, P. Kuhn, H. Krcmar | NEGZ

Sharing Economy: Potential im öffentlichen Sektor

Beschreibung:

Das gemeinschaftliche Teilen von Ressourcen ist ein signifikantes Phänomen im privaten Sektor. Bekannte Beispiele für die sogenannte Sharing Economy sind Airbnb und car2go. Sie unterscheidet sich in grundlegenden Prinzipien von klassischen wirtschaftlichen Angeboten. Zu diesen Prinzipien zählen mehrdimensionale Märkte, Crowdsourcing und empfehlungsbasiertes Vertrauen. Der Erfolg von Sharing-Economy-Konzepten lässt sich mithilfe von Veränderungen gesellschaftlicher Schlüsselwerte erklären und ist getrieben von sozialen und ökologischen, aber insbesondere technischen Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Neben den Versprechen der Sharing Economy wie Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz treten auch ihre Risiken und Herausforderungen zutage. Unter anderem sind die Rollen und Verantwortlichkeiten bei entsprechenden Diensten nicht immer eindeutig, es gibt teils negative Nebeneffekte und es entstehen neue datenschutzrechtliche Fragestellungen.

Im öffentlichen Sektor ist das Phänomen bislang kaum präsent. Dabei können auch staatliche Einrichtungen grundsätzlich alle drei typischen Rollen der Sharing Economy (Konsumentin, Besitzerin und Plattformbetreiberin) wahrnehmen.


Kategorie:
Region:
Sprache:

Deutsch

Seitenzahl:

24

Copyright:

NEGZ

Quelle:

https://negz.org/wp-content/uploads/2019/07/NEGZ-Kurzstudie-05-Sharing-Economy-2019.pdf

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