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Verschuldung der deutschen Großstädte 2012 bis 2017

EY-Kommunenstudie 2018

2018 | Prof. Dr. Bernhard Lorentz | Ernst & Young GmbH

Verschuldung der deutschen Großstädte 2012 bis 2017

Beschreibung:

Die Studie analysiert die Gesamt- und Pro-Kopf-Verschuldung der 76 deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern (laut Zensus 2011) – ohne Stadtstaaten. Die Angaben basieren auf Daten der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes.

Demanch konnte die Mehrzahl der deutschen Großstädte ihren Schuldenberg in jüngster Zeit leicht abbauen. Doch vielen Kommunen geht es schlechter. 43 Großstädten gelang es 2017, insgesamt 1,7 Prozent ihres Schuldenberg abzutragen. Allen voran Städte in Bayern und Ostdeutschland: Von den acht bayerischen Großstädten konnten sieben ihre Schulden in Summe um 13,4 Prozent reduzieren.

Allerdings meldeten Städte in Niedersachsen (um 8,2 Prozent), Hessen (0,8 Prozent) und NRW (0,2 Prozent) mehr Schulden. In NRW erreichte die Gesamtverschuldung der Großstädte einen neuen Höchststand. Insgesamt wies fast jede zweite Großstadt in den alten Bundesländern (47 Prozent) Ende 2017 eine höhere Gesamtverschuldung auf als ein Jahr zuvor.

Dabei wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. 2017 konnten reichere Städte ihre Schulden weiter und stärker reduzieren und wichtige Zukunftsinvestitionen tätigen. In bereits ärmeren Städten stagnierte die Verschuldung auf dem hohen Niveau des Vorjahres. 

Wie groß die regionalen Unterschiede sind, zeigt der Vergleich der Pro-Kopf-Verschuldung. Diese liegt bei den NRW-Städten bei fast 5.100 Euro und in Rheinland-Pfalz sogar bei mehr als 6.800 Euro. In Niedersachsen (2.563 Euro), Baden-Württemberg (2.869 Euro) und Bayern (3.089 Euro) ist sie nicht einmal halb so hoch.


Kategorie:
Region:
Sprache:

deutsch

Seitenzahl:

19

Copyright:

Ernst & Young GmbH

Quelle:

https://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-verschuldung-deutsche-grossstaedte-2018/$FILE/ey-verschuldung-deutsche-grossstaedte-2018.pdf

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