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Mehr Transparenz für öffentliche Haushalte

Nordrhein-Westfalen und Hamburg fordern für die öffentlichen Haushalte eine flächendeckende Orientierung der Buchführung an kaufmännischen Kriterien.

Lora Köster | Behörden Spiegel

Die Doppelte Buchführung (Doppik) hatte für Kommunen, Länder und den Bund über viele Jahre wenig Relevanz. Lange Zeit war die sogenannte Kameralistik, also die Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben, maßgeblich. Werteverzehr, Pensionsverpflichtungen und Risiken fanden in den öffentlichen Haushalten keinen Niederschlag.

Seit einigen Jahren löst jedoch in immer mehr Kommunen die Doppik das alte kamerale System ab. Auf kommunaler Ebene gilt Nordrhein-Westfalen eigenen Angaben zufolge als Vorreiter, auf Landesebene hat bisher nur Hamburg vollständig auf die Doppik umgestellt. Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen befinden sich aktuell im Umstellungsverfahren. Die meisten Länder und auch der Bund halten hingegen weiter an der Kameralistik fest.

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Kategorie :  Öffentliche Finanzen   
Region :  Deutschland   

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