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18.05.2018

Generationengerechte Ausrichtung von Stadtfinanzen

Difu und FiFo geben in einer Pilotstudie am Beispiel der Stadt Köln Empfehlungen für generationengerechtes Haushalten in Kommunen.

Deutsches Institut für Urbanistik (difu) | https://difu.de/presse/2018-05-17/studie-zur-generationengerechten-ausrichtung-von.html
2 Euro-Gedenkmünze mit der Abbildung des Kölner Doms | (c) paolo77 | www.fotosearch.de

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) und das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo) untersuchten in einer Pilotstudie am Beispiel der Stadt Köln Möglichkeiten für generationengerechtes Haushalten in Kommunen. Die Studienergebnisse können auch für andere Städte hilfreich sein, die sich generationengerecht aufstellen und eine zukunftsgerichtete kommunale Infrastruktur planen. Die Stadt Köln und die Kölner Stadtwerke hatten die Studie in Auftrag gegeben.

Zentrales Ergebnis der Studie ist, dass der „Konzern Stadt“ – also die Stadt Köln einschließlich ihrer Beteiligungen – bis zum Jahr 2040 rund 16 Mrd. Euro in seine Infrastruktur investieren muss. Während der Nachholbedarf aus vergangenen Jahren sowie der reguläre Ersatzbedarf 1,1 bzw. 9,9 Mrd. Euro ausmachen, summiert sich allein der zukunftsbezogene „Erweiterungsbedarf“ für den Um- und Ausbau dieser Infrastrukturen auf rund 5 Mrd. Euro. Erstmals wurden diese Zahlen im Rahmen der „Infrastrukturbedarfsschätzung“ für Köln – methodisch modellbasiert und für eine künftige Fortschreibung konzipiert – errechnet. Schwerpunkt waren dabei die investiven Bereiche Mobilität, Wohnen, Bildung und Verwaltung.

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Der Abschlussbericht fasst nicht nur wesentliche Ergebnisse zusammen, er gibt Einblick, wie das innovative Instrumentarium – auch in anderen Städten – für eine strategische Infrastruktur- und Finanzplanung genutzt werden kann.

Weiterlesen: Difu-Website

 

Region: Deutschland
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