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Good Governance made with Germany

Rückblick auf die Netzwerkveranstaltung für interessierte neue Partner am 7. Dezember 2021

Redaktion Governance Fonds


Am 7. Dezember 2021 fand eine virtuelle Netzwerkveranstaltung des Governance-Fonds statt, die zum Ziel hatte, das Netzwerk des Vorhabens zu erweitern und den Governance-Fonds einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Behörden Spiegel organisiert, der seine Leserschaft zur Veranstaltung eingeladen hatte. 30 Personen aus dem öffentlichen und privaten Sektor waren der Einladung gefolgt und durften sich über ein interessantes Programm freuen, durch das Dr. Kerstin Kötschau, Projektmanagerin im Governance-Fonds, führte.

Zunächst begrüßte Martina Metz, Referatsleiterin im Referat für Governance und Menschenrechte im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Anwesenden und stellte in ihrer Ansprache die Bedeutung von „Good Governance“ für die nachhaltige Entwicklung von Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in den Vordergrund.

Im Anschluss stellte Julia Iversen, Leiterin des GIZ Regionalbüros Nord, die GIZ als Unternehmen vor und Karen Losse den vom BMZ beauftragten und in Hamburg beheimateten Governance-Fonds der GIZ. Frau Losse berichtete, dass der Governance-Fonds die Umsetzung von Transformationsprozessen und Reformprioritäten in ausgewählten Partnerländern unterstützt, indem er ein Netzwerk hochrangiger deutscher Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung aufbaut, dessen struktur- und ordnungspolitisches Erfahrungswissen in die Beratung von Reforminitiativen in Partnerländern einfließt. Thematisch fokussiert sich der Governance-Fonds auf öffentliche Finanzen und die Mobilisierung von Eigeneinnahmen, Rechtsstaatlichkeit und Antikorruption. Er agiert weltweit, mit einem Fokus auf Afrika.

Um den Teilnehmer*innen der Veranstaltung einen Einblick in die Arbeitsweise der GIZ im Governance-Bereich zu ermöglichen, berichtete Christian Kapfensteiner, Leiter des GIZ Vorhabens „Decentralisation and Administrative Reform Programme (DAR)“ in Kambodscha, im Anschluss über die Arbeit in einem Partnerland.

Als langjährige Netzwerkpartnerin des Governance-Fonds spiegelte daraufhin Manuela Söller-Winkler, Staatssekretärin a.D., ihre Erfahrungen bei der Beratung von Partnerländern des Governance-Fonds wider. Sie berichtete unter anderem aus Pakistan und der Ukraine.

Zu guter Letzt gab Gefion Nicodem, Gruppenleiterin in der Vertragsabteilung der GIZ, einen Überblick über die GIZ als öffentliche Auftraggeberin und unter welchen Rahmenbedingungen Expert*innen einen Vertrag für die Zusammenarbeit mit dem Governance-Fonds erhalten können.

Kategorie :  Rechtstaatlichkeit     Antikorruption     Öffentliche Finanzen     Der Governance-Fonds   
Region :  Deutschland   

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