Der Governance Fonds

Gute Regierungsführung fördern, deutsche Expertise nutzen

Wer wir sind

Der Governance-Fonds unterstützt die Umsetzung von Transformationsprozessen und Reformprioritäten in ausgewählten Partnerländern durch die Nutzung deutscher Governance-Erfahrungen. Ausgangspunkt des Projekts ist die Erkenntnis, dass weltweit in vielen Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein großes Interesse an spezifisch deutschen Lösungsansätzen für gesellschaftliche Herausforderungen besteht.

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Das Netzwerk

Der Governance-Fonds hat ein Netzwerk von deutschen und internationalen Leistungsträger:innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft aufgebaut, das stetig erweitert wird.

Wie ist das Netzwerk des Governance-Fonds aufgebaut? Wie arbeitet es? Welche Personen werden gesucht, und wie werde ich Mitglied?

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Einsatz für den Governance Fonds

Die Begleitung und Beratung in Reformprozessen erfolgt über den Einsatz als Kurzzeitexpert:innen vor Ort und über diverse Austauschformate im In- und Ausland.

Welche Einsatzmöglichkeiten für den Governance-Fonds gibt es? Wie läuft ein Einsatz in der Praxis ab? Und in welchen Ländern ist ein Einsatz möglich?

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Themen

Öffentliche Finanzen

Öffentliche Finanzen

Die öffentlichen Finanzen eines Landes sind das Rückgrat des Staates. Ein funktionierendes System der öffentlichen Finanzen stellt sicher, dass die notwendigen Mittel für die Finanzierung von öffentlichen Gütern wie Sicherheit, Bildung und Gesundheit bereitstehen und effektiv eingesetzt werden.

Verwaltungsmodernisierung und digital Governance

Verwaltungsmodernisierung und digital Governance

Eine moderne Verwaltung muss sich laufend selbst erneuern. Dies geschieht durch die Neugestaltung des Aufbaus und der Ablauforganisation. Besondere Potenziale bietet die Digitalisierung, durch die Verwaltungshandeln effizienter und ortsunabhängiger werden kann.

Rechtsstaatlichkeit und Antikorruption

Rechtsstaatlichkeit und Antikorruption

Rechtsstaatlichkeit ermöglicht eine inklusive, nachhaltige und gerechte Entwicklung. Wesentlich ist die Unabhängigkeit der Justiz. Korruptionsbekämpfung verringert die Verschwendung öffentlicher Mittel, fördert eine effiziente Verwaltung und stärkt die Zivilgesellschaft.

Dezentralisierung

Dezentralisierung

Durch Dezentralisierung werden mehr Entscheidungsfreiheit und Verantwortung auf die unteren Ebenen der Politik und Verwaltung übertragen. Entscheidungen werden so auf die lokalen Bedürfnisse und spezifischen Kontexte besser angepasst. Dies stärkt die Demokratie und gute Regierungsführung.

Gender

Gender

Mit dem Ziel einer feministischen Außen- und Entwicklungspolitik durch die Bundesregierung ist das Thema Gender auch in Deutschland zentral in der internationalen Zusammenarbeit verankert. Als Querschnittsthema ebnet es in fast allen Themenbereichen den Weg zu einer gerechteren, inklusiveren und wohlhabenderen Gesellschaft.

Bürger*innenbeteiligung

Bürger*innenbeteiligung

Der Begriff der Bürger*innenbeteiligung umfasst vielfältige Formen der Einbeziehung von Bürger*innen in die Gestaltung des Gemeinwesens. Diese können so ihre Interessen und Anliegen bei öffentlichen Vorhaben einbringen. Dies erhöht Legitimität und Akzeptanz politischer Entscheidungen stärkt die demokratische Kultur.

  • Hans Hinrich Coorssen

    Haushaltsdirektor der Hansestadt Hamburg a.D.
  • Jost de Jager

    Wirtschaftsminister a.D. des Landes Schleswig Holstein
  • Manuela Soeller-Winkler

    Staatssekretärin a.D.
  • Jens Bullerjahn

    Ehemaliger Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt
  • Peter Mandler

    Hessisches Ministerium der Finanzen
  • Jörg Bülow

    Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Schleswig-Holsteinischen Gemeindetags
  • Hans Frühauf

    Programmleiter, Förderung des Reformprogramms zur Kommunalentwicklung in Palästina, GIZ
  • „Die Professionalität und das Engagement der madagassischen Entscheidungsträger – von der Bürgermeisterin bis zur Ministeriumsebene – haben mich tief beeindruckt. Sowohl vor Ort als auch im Rahmen einer Delegationsreise der Madagassischen Partner nach Deutschland wurde deutlich, dass der Fachaustausch auf Augenhöhe für beide Seiten inspirierend ist. Das schlichte Übertragen hiesiger Lösungen und Verfahren ist eher nicht zielführend.“

  • "Im Prinzip unterscheidet sich die Zusammenarbeit mit Ansprechpartnern aus der Entwicklungszusammenarbeit gar nicht so sehr von der Beratung öffentlicher Einrichtungen in Deutschland. In beiden Fällen geht es darum, die spezifische Situation des Gegenüber zu verstehen und aus der eigenen Erfahrung Lösungsansätze zu entwickeln. Nur die Bedingungen unterscheiden sich doch ganz erheblich."

  • "Die Erfahrung, sich mit Partnern in einem – vermeintlich – so fernen Land  in so kurzer Zeit über fachliche Themen wirklich tiefgreifend und offen austauschen und darüber Vertrauen und eine persönliche Beziehung herstellen zu können, ist ungemein bereichernd."

  • „Nach so vielen Jahren in der Politik ist es für mich spannend, mit Partnern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit meine Erfahrungen in der Fiskaldezentralisierung zu teilen. Ein Verständnis für die Probleme in den Partnerländern zu entwickeln, erweitert den Horizont und lässt vieles, das wir hier in Deutschland als selbstverständlich erachten, in einem anderen Licht erscheinen."

  • „Natürlich können und wollen wir den hessischen kommunalen Finanzausgleich nicht auf Bolivien übertragen, aber inspiriert haben wir die Partner allemal. Eine Erkenntnis war, dass Verwaltung jenseits aller Grenzen ähnlich tickt und pragmatische Lösungen anstrebt."

  • "Es macht einfach Spaß, sich mit Kollegen auszutauschen, die denselben Job machen wie ich – nur eben in einem ganz anderen Land unter viel schwierigeren Voraussetzungen. Wenn sich aus den Gesprächen mehr entwickelt und wir Partnerschaften oder sonstige Formen des Austausches finden, würde mich persönlich das freuen."

  • „Die Gespräche mit deutschen Raumplanern waren für die Partner aus Palästina so inspirierend, dass sie gleich mehrere der in Deutschland kennengelernten Fachleute als Sprecher zu einer nationalen Konferenz zum Thema Raumplanung eingeladen haben. Wir gehen davon aus, dass daraus langfristige Partnerschaften entstehen.“

Infothek

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